
Selbst nach über 16 Jahren Bürgermeistertätigkeit gibt es Überraschungen und Themen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Vor kurzem wurden wir verständigt, dass bei der Straßengestaltung in der Martonygasse vor über 20 Jahren möglicherweise Asbestteile in den Asphalt eingearbeitet wurden. Warum dies gerade damals und gerade dort geschah, offenbar als bisher bekanntes Einzelereignis in unserer Gemeinde, ist zur Zeit nicht feststellbar und noch in Untersuchung. Jedenfalls ist das solange kein gesundheitliches Problem, solange die Asbestfasern nicht freigesetzt und beispielsweise auf unbefestigten Straßen oder Spielplätzen verwendet wurden. Da die Martonygasse eher gering befahrbar ist und de facto kein Schwerverkehr dort stattfindet, gibt es auch keinen besonderen Abrieb, der die Fasern freisetzen könnte.
Dessen ungeachtet haben wir gestern an drei Stellen eine mehrstündige Boden-Luft-Untersuchung in Abstimmung mit dem Amt der NÖ Landesregierung durchführen lassen. Das Ergebnis wird innerhalb der kommenden 10 Tage vorliegen. Die Anrainer wurden und werden von mir diesbezüglich laufend umgehend informiert und selbstverständlich wird die Gemeinde auch umfassend berichten.

Zweites Thema: Holzelemente der etwa 30 Jahre alten Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Mödlingbach zwischen dem Restaurant Monaco und dem Platz um das Alte Rathaus wurden gemäß Untersuchungsbericht von einer Ameisenart über die Wintermonate regelrecht zerfressen. Die Brücke musste deshalb aus Sicherheitsgründen kurzfristig gesperrt werden. Derzeit werden Absicherungsmaßnahmen durchgeführt. Anfang kommender Woche werden wir einen Belastungstest durchführen und danach entscheiden, ob und in welcher Form die Brücke wieder freigegeben werden kann. Während der Arbeiten kann es auch zu tageweisen Sperren des Gehweges unter der B17 kommen.





