Das neue INFO ist da

Alle Wiener Neudorfer Haushalte bekommen in diesen Tagen das neue INFOrmationsblatt, Ausgabe Juni 2026, persönlich zugestellt.

Einiges hängt noch an der Genehmigung des Nachtragsvoranschlages, der am 29. Juni beschlossen werden soll. Aber ich hoffe doch auf eine zumindest mehrheitliche Zustimmung. Es war nicht leicht, aber es ist mir – auch in Abstimmung mit dem zuständigen Referenten GfGR Djekic (SPÖ) – gelungen zusätzliche € 130.000,- für die Sanierung zurückgegebener Gemeindewohnungen aufzustellen. Ich gehe davon aus, dass wir mit diesen Mitteln zusätzliche vier (vielleicht sogar fünf) Wohnungen noch heuer wieder in einen Zustand bringen werden, damit wir weitervermieten können.

Im Blattinneren wird über den Fortschritt der Wichtelhaus-Sanierung, über neue Trinkbrunnen und die Weiterführung unserer Spielplatzoffensive berichtet. Wir können auch unsere überdurchschnittlich hohe Unterstützung der Jungfamilien (über € 8.000,- pro Kindergarten- oder Hortkind pro Jahr) durch geringstmögliche Gebühren nachhaltig zusagen. Auch die Krabbelstuben-, Ganztagesschule- und Musikgebühren werden weiterhin in 4-stelligen Bereich gestützt.

Ein besonderer Hinweis gilt unserem kommenden Familienfest am Sonntag, den 14. Juni von 13:00 bis 17:00 Uhr im Park Reisenbauer-Ring.

Schön, aber ….

Das derzeitige Wetter von einerseits viel Sonne und andererseits doch dazwischen Regen lässt vieles wachsen. Auch Pflanzen, die entlang von Zäunen gesetzt wurden, wuchern teilweise weit in den Gehsteigbereich hinein. Das mag ein schöner Anblick sein, ist aber auch mitunter gefährlich. Denn es führt stellenweise dazu, dass ältere Menschen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwägen, aber auch einzelne Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Immer wieder werden wir gebeten, Abhilfe zu schaffen, aber die Gemeinde ist nicht berechtigt diesbezügliche Rückschnitte vorzunehmen und wir verfügen auch nicht über derartige Personalressourcen. Das Freihalten der unmittelbar vor den Liegenschaften befindlichen Gehwege liegt im alleinigen Aufgabenbereich der jeweiligen Hausbesitzer, Mieter bzw. Hausverwaltungen – nicht nur im Winter, auch während der anderen Jahreszeiten.

Deshalb mein heutiger Appell an die Betroffenen, sich die Situation vor den Grundstücken anzusehen – und Rückschnitte vorzunehmen. Wie das obige Beispielbild zeigt: Es ist ja – zugegeben – schön, aber ……

Radroute „Waldl“ wird ein wenig breiter!

Derzeit finden Arbeiten in unserem Augebiet „Waldl“ zwischen der Lindenweg- und der Autobahnunterführung statt. In diesem Bereich wird die Radroute behutsam verbreitert. Während der Umbauphase, die noch bis längstens 5. Juni andauern wird, gibt es für Radfahrer und Fußgänger eine Umleitung über die Hauptstraße und anschließend die Autobahnbrücke Richtung Biedermannsdorf.

An manchen Stellen ist die Waldl-Radroute, die teilweise auch von Fußgängern benützt wird, sehr schmal und es kam immer wieder zu gefährlichen Situationen. Aus diesem Grund haben wir uns nunmehr entschlossen, das Asphaltband ein wenig großzügiger zu gestalten und eine sehr behutsame Verbreiterung in Auftrag zu geben.

Zu Ihrer Sicherheit: Das gehört in den Kühlschrank!

Die Rotkreuzdose wurde vom Roten Kreuz Niederösterreich entwickelt, um Rettungskräften bei einem medizinischen Notfall rasch jene Informationen bereitzustellen, die im Ernstfall entscheidend sein können. Kommt der Rettungsdienst zu einem Einsatz, müssen oft wichtige Fragen zu Gesundheit, Medikamenten oder Vorerkrankungen geklärt werden. Doch was passiert, wenn Betroffene selbst nicht mehr antworten können und keine Angehörigen vor Ort sind? Genau hier hilft die Rotkreuzdose: Sie enthält ein standardisiertes Notfall‑Informationsblatt mit allen relevanten persönlichen und medizinischen Daten.

So funktioniert die Rotkreuzdose:

  1. Aufbewahrung im Kühlschrank: Der Kühlschrank ist in jedem Haushalt leicht zu finden – daher wird die Dose dort aufbewahrt.
  2. Aufkleber an der Eingangstür und am Kühlschrank: Die beiliegenden Sticker zeigen dem Rettungsdienst sofort, dass wichtige Informationen vorhanden sind.
  3. Mitnahme ins Krankenhaus: Die Dose kann bei Bedarf dem Krankenhauspersonal übergeben werden, damit alle Daten für die weitere Behandlung bereitstehen.
  4. Kostenlose Nachbefüllung: Änderungen können jederzeit mit einem kostenlosen Nachfüll‑Set aktualisiert werden.

Die Rotkreuzdose bietet Sicherheit – für alle, die allein leben, chronische Erkrankungen haben oder einfach gut vorbereitet sein möchten, wenn zu Hause ein medizinischer Notfall passiert. Erhältlich ist die Dose für alle Wiener Neudorfer Haushalte ab sofort kostenlos im Bürgerservice der Marktgemeinde Wiener Neudorf.

Wickeltisch in der Bücherei: Wunsch erfüllt!

Unsere Gemeindebibliothek in der Hauptstraße erfüllt sich immer größerer Beliebtheit. Ich bedanke mich an dieser Stelle für das große Engagement des Bücherei-Teams. Viele verwenden die gemütlichen Räumlichkeiten auch zum längeren Verweilen. Gerade bei Müttern mit Kleinstkindern gab es einen großen Wunsch, nämlich den nach einem Wickeltisch, den wir nun prompt erfüllen konnten.

Wenn auch Sie eine Idee oder einen Wunsch haben, dann zögern Sie nicht, diesen zu äußern, am besten durch eine E-Mail an gemeinde@wiener-neudorf.gv.at . Manche können wir erfüllen, manche rasch wie diesen hier angeführten, manche brauchen für die Verwirklichung etwas länger. Und manche Wünsche bleiben halt solche, weil aus diversen Gründen nicht machbar, was wir natürlich versuchen verständlich zu erklären.

Endlich – nach 61 Jahren!

Jetzt bin ich nicht nur Bürgermeister, sondern auch Fußballmeister – also: nicht ich, sondern die Mannschaft, der ich seit Jahrzehnten anhänge. Viele wissen, dass ich im Privatleben enthusiastischer LASK-Anhänger bin, dessen Laune viele Jahre vom Ergebnis dieser Fußballmannschaft abhing. Es gab Montage, an denen man alles von mir haben konnte und Montage, an denen man mir besser aus dem Weg ging. Mittlerweile bin ich diesbezüglich ein wenig ruhiger geworden, wie mein Umfeld hoffentlich bestätigen kann. Durch familiäre Umstände bin ich als gebürtiger Mödlinger schon in frühester Kindheit zum LASK-Fan geworden. Eine der ersten Erinnerungen in meinem Leben gilt dem Gewinn des Meistertitels im Jahre 1965. Was folgten waren Jahre des Aufs und Abs in meinem Fanleben – eigentlich mehr Abs als Aufs.

Gestern konnte ich im Rahmen des Betriebsausfluges der Gemeindebediensteten (wir fuhren mit dem Schiff nach Dürnstein und wieder zurück) den letztlich entscheidenden und souveränen Sieg gegen die Wiener Austria verfolgen.

Meine Bewunderung gilt dabei auch dem Cheftrainer. Didi Kühbauer ist das Risiko eingegangen, nach dem ersten Viertel der Meisterschaft den damaligen Zweiten (WAC) zu verlassen und zum LASK zu wechseln, der damals stark abstiegsgefährdet war. Seit er Trainer wurde, ist nahezu dieselbe LASK-Mannschaft zur Höchstform aufgelaufen und andererseits der WAC unter einem neuen Trainer in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Irgendetwas macht dieser Mann offensichtlich richtig.

Nicht, dass ich mich mit Didi Kühbauer vergleichen möchte. Aber letztlich haben wir ungefähr denselben Job. So wie er seiner Mannschaft nicht das Fußballspielen beibringen kann, kann ich meinem Mitarbeitern nicht das Arbeiten und Dienstleisten für die Bevölkerung lernen. Das muss vorhanden sein und mitgebracht werden. Was wir, Trainer oder Bürgermeister, können sollten, ist es mit den richtigen Persönlichkeiten das Team verstärken, jede/n auf die richtige Position stellen oder möglicherweise umstellen, ein gutes und motivierendes Umfeld schaffen, manchmal Tipps und Ratschläge geben, ein wenig die Richtung vorgeben, das Gefühl vermitteln immer hinter der Mannschaft zu stehen – und dann das Vertrauen haben, dass jede/r einzelne das Beste gibt – für das Team, für die Fans, für die Gemeinde.

Ich habe zur Stunde keine Ahnung, aber wahrscheinlich ist heute so ein Montag, an dem man „fast“ alles von mir haben kann.