Leider mein bislang erfolgreichstes Gedicht

1985, ein Jahr vor dem Reaktorunfall in Tschernobyl habe ich den Gedichtband „Kranker Baum – Welker Friede“ – mit Zeichnungen von Ludwig Hartelmüller veröffentlicht. Darin das Gedicht „Wiegenlied 2035“. Es hat leider nicht, wie von mir angenommen 50 Jahre, sondern nur 1 Jahr gedauert. Nach dem Reaktorunfall am 26. April 1986 wurde das Gedicht vertont und in alle Sprachen übersetzt, in denen Atomkraftwerke standen. Das Buch hat in Folge einen Sonderpreis bei der Frankfurter Buchmesse gewonnen.

Heute erlebt die Atomtechnik wieder eine Renaissance. Experten rechnen damit, dass ein eventueller Dritter Weltkrieg ein Atomkrieg werden könnte, dem bis zu 1 Milliarde Menschen zum Opfer fallen könnten. Ich kann nur hoffen, dass meine Vermutung mit 2035 nur ein Hirngespinst war und dass sich die Menschheit endlich dazu aufrafft, wieder fähige, normale und weitsichtige politische Staatenführer zu wählen, anstatt wie derzeit völlig durchgedrehte, senile und korrupte.

Komplettsperre der Badner-Bahn-Trasse

Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen 2026 werden im Abschnitt Vösendorf/Siebenhirten bis Wiener Neudorf-Griesfeld in der kommenden Woche von Montag, 27. April bis Sonntag, 3. Mai die Oberleitung, die Stromversorgung sowie die Schienen erneuert.

In diesem Zeitraum wird dieser Abschnitt komplett gesperrt und ist kein Bahnverkehr möglich. Die Badner-Bahn richtet in diesem Zeitraum auf der obgenannten Strecke einen Schienenersatzverkehr durch Busse ein.

Damit alles in kürzester Zeit in dieser einen Woche erledigt werden kann, finden die notwendigen Arbeiten teilweise auch während der Nacht statt und erfordern zusätzlich eine Spursperre auf der B17. Mit der Einschränkung des Autoverkehrs ist bis Mitte Mai zu rechnen.

Die Badner-Bahn ersucht um Verständnis.

Straßenreinigung: Helfen Sie mit!

In diesen Tagen und Wochen ist das Team des Wirtschaftshofes in allen Straßenzügen in Wiener Neudorf unterwegs, um die Beläge nach der Winterzeit ordentlich zu säubern und auch um Verunreinigungen zu entfernen.

Ein paar Tage vorher, wie das obige Bild am Eumigweg/Ecke Schloßmühlgasse zeigt, wird darauf aufmerksam gemacht. Sie können mithelfen, indem Sie eventuell geparkte Autos in diesem Bereich im angekündigten Zeitraum entfernen.

Generell sollten Autos, wenn möglich, auf Eigengrund geparkt werden.

Die Spätfolgen des Brandes

Durch eine Unachtsamkeit brannte Ende Dezember eine Wohnung am Reisenbauer-Ring komplett aus. Alle 40 Wohnungen der Stiege mussten evakuiert werden. Glücklicherweise kam es zu keinen nachhaltigen Verletzungen. Die Folgen des Brandes sind aber noch heute, nach nahezu vier Monaten, sichtbar. Drei Wohnungen sind bis heute nicht beziehbar – und die Sanierung kann noch Wochen oder sogar Monate dauern.

Deshalb ist es so wichtig, eine umfassende Wohnungsversicherung zu haben, die auch die Übernahme der Kosten einer Ersatzwohnung beinhaltet. Die Kosten dafür sind wirklich überschaubar. Die Gemeinde hat zwar drei Notwohnungen im Feuerwehrhaus für Akutfälle, aber diese können nur wenige Tage bis zu ganz wenigen Wochen zur Verfügung gestellt werden. Dann müssen sie wieder geräumt werden, weil wir sie – wie bereits vorher erwähnt – für die nächsten möglichen Akutfälle frei halten müssen. Eine längere Verweildauer ist aber sowieso nicht notwendig, weil bei einem umfassenden Versicherungsschutz sofort die Leistung Ihres Versicherungsvertrages greift.

Aus diesem gegebenen Anlassfall aus unserer Gemeinde kann ich Ihnen nur den Rat geben, Ihre Versicherungspolizze dringend überprüfen zu lassen.

Wie deppert sind denn wir?

Da kommt ein junges Geschwisterpaar vor etwa 8 Jahren aus Nigeria als unbegleitete Minderjährige zu uns nach Österreich. Mag sein, dass das eher wirtschaftliche und zukunftsorientierte Gründe gehabt haben mag – und weniger jene, die einen Asylgrund bestätigen.

Wir Österreicher nahmen sie auf, halfen ihnen jahrelang, finanzierten sie jahrelang. Die beiden lernten die Sprache, lernten unsere Kultur, übernahmen sie großteils und wurden sukzessive zu Österreichern. Sie engagieren sich mittlerweile in Blaulichtorganisationen, haben eine gute Ausbildung und streben hier bei uns in Österreich einen gut Job an, um mit ihren Steuerleistungen das von uns in sie Investierte zurückzugeben.

Und wir? Wir versuchen die beiden jetzt abzuschieben. Das würden die Gesetze so verlangen. Also, wenn wir in Österreich bzw. in Europa Gesetze haben, die besagen, dass man Menschen jahrelang finanziell helfen soll und dieselben dann, wenn sie sich integriert haben und das in sie Investierte zurückzahlen wollen, abzuschieben sind – dann sollten wir schleunigst diese Gesetze in Frage stellen und noch beschleunigter ändern. Da geht es mir natürlich um Menschlichkeit, aber auch um Finanzielles und eigentlich auch um einen gesunden Egoismus.

Denn, wie deppert sind denn wir? Wir beobachten um teures Geld Gefährder oder straffällig gewordene Personen, die wir nicht abschieben dürfen, weil sie in ihren Ländern angeblich einer Gefahr ausgesetzt wären. Bei uns dürfen sie also weiter gefährden, weil sie nicht abgeschoben werden dürfen, da sie in ihren Heimatländern gefährdet wären. Andererseits versuchen wir voll integrierte Personen, die wir ausgebildet haben, abzuschieben, obwohl sie gerne hier bleiben und Steuern zahlen wollen. Da ist für mich dieses Geschwisterpaar aus Nigeria nur ein Beispiel, ich befürchte eines von sehr vielen.

Ich bin kein Jurist und kein Migrationsexperte, irgendwie habe ich dennoch den Verdacht, dass da irgendetwas nicht stimmt – und irgendetwas faul ist. Aber nicht im Staate Dänemark, sondern etwas weiter südlicher.

Wir Bürgermeister werden immer wieder befragt, ob etwas dagegen spricht, dass jemand das „Silberne Komputurkreuz mit oder ohne Stern“ verliehen bekommen soll. Aber ich wurde beispielsweise noch nie gefragt, ob sich eine Person, die sich seit Jahren in der Gemeinde aufhält, gut oder schlecht integriert hat oder ob für ein Bleiberecht etwas dafür oder dagegen spricht.

Mich zipft das langsam an, dass bei der Migrationspolitik immer nur die Gefahr im Vordergrund steht, dass bei jeder ausländischen Person, die integriert wird, die Wählerstimmen von rechtspopulistischen Gruppierungen mehr und mehr werden könnten. Migrationspolitik ist für mich nicht rechts oder links, sondern nur richtig oder falsch. Egal was rechtspopulistische Politiker, die ich sowieso nahezu allesamt nicht ausstehen kann, dazu sagen oder nicht. Und der Ansatz, dass dieses voll integrierte nigerianischen Geschwisterpaar abgeschoben werden soll, ist für mich falsch. Das sagt mir zumindest mein Hausverstand und mein Bauchgefühl.

Frühlingskonzert des Musikvereins Lyra

Das diesjährige Frühlingskonzert unseres Musikvereins Lyra findet bereits in 10 Tagen, am Samstag, den 18. April um 19:00 Uhr im Festsaal des Freizeitzentrums statt. Wie immer bieten uns die Musiker unter der Leitung von Kapellmeister Björn Friedrich eine breite Palette von Polka bis Pop und Marsch bis Rock an.

Sie erhalten Ihre Tickets zum Preis von € 27,- (Personen bis 14 Jahre Eintritt frei) im Vorverkauf unter http://www.lyra.at sowie über das Bürgerservice der Gemeinde Wiener Neudorf.