Die Wasserqualität unseres Gemeindeteiches (Kahrteich) wird laufend überprüft, zuletzt vor wenigen Tagen. Das Ergebnis des Institutes für medizinische Mikrobiologie und Hygiene Wien (AGES) war wieder äußert positiv. Ohne der Tiefenbelüftungsanlage (TIBEAN) und der Unterstützung unseres Tauchclubs wären diese Werte so nicht möglich.
ZusammenfassendeBeurteilung gemäß Schreiben vom 11. Juni 2026 (Untersuchungszeitraum 9. – 11. Juni): Das Wasser der Badestelle entspricht bezüglich der erhobenen mikrobiologischen Parameter den Anforderungen der Anlage 6 der BGewV, BGBl. II Nr. 349/2009. Unter Berücksichtigung des Ortsbefundes ist das Badegewässer für Badezwecke geeignet.
Nachdem die erste große Hitzewelle auf uns zurollt, steht damit einer Abkühlung im Kahrteich nichts im Wege.
Aus statischen und damit sicherheitstechnischen Gründen musste die Fußgängerbrücke über den Mödlingbach zwischen dem „Platz vor dem Alten Rathaus“ und dem „Restaurant Monaco“ vorsorglich gesperrt werden.
Bereits im Spätherbst 2025 wurden 2 konkrete Fehlstellen festgestellt und dass die Brücke in absehbarer Zeit entweder saniert oder komplett neu errichtet werden muss. Eine Sperre war nicht erforderlich, aber eine neuerliche Überprüfung und Kontrolle im Zeitraum von ca. 6 Monaten. Diese Überprüfung hat nun stattgefunden und leider ein ernüchterndes Ergebnis gebracht.
Im aktuellen Überprüfungsbefund heißt es u.a.:
Bei den damals festgestellten 2 Fehlstellen im Bereich der Leimbinder haben sich holzzerstörende Ameisen eingenistet (diese nisten sich vorwiegend in vorgeschädigtem, feuchtem oder morschem Holz ein, da sie intakte Holzsubstanz nicht als Nahrung verwerten,, sondern für den Nestbau aushöhlen … der Schaden entsteht als durch den Nestbau und nicht durch den Verzehr der Holzsubstanz). Beim linken Leimbinder (östlich) hat sich die Fehlstelle im Bereich des Widerlagers 1 außen stark vergrößert. Dieser Ausbruch hat nun eine Länge von etwa 2 Meter (damals 90 cm) und eine Spaltweite bis zu 6 cm (damals 3 cm) mit einer Tiefe bis zu 15 cm (damals 8 – 12 cm).
In jedem Fall wurde dringend empfohlen zu agieren. In meiner Abstimmung mit dem zuständigen Baurefent Vize-Bgm. DI Pigisch, dem Bauamt und dem Sachverständigen wurde deshalb gestern die Brücke umgehend komplett gesperrt.
In den nächsten Stunden und Tagen werden wir überprüfen lassen, ob eine Sanierung überhaupt noch möglich ist oder eine Neuerrichtung geplant werden muss. Wir werden auch überprüfen lassen, ob bis dahin eine Teilöffnung (immer nur 1 Person oder eine bestimmte Anzahl an Fußgängern) möglich ist. Wir werden diesbezüglich kein Risiko eingehen und dem Vorschlag des Statikers Folge leisten. Bis dahin muss die Brücke vorsorglich komplett gesperrt bleiben. Wir halten Sie über die Webseite der Gemeinde und natürlich auch über meinen Bürgermeister-Blog informiert.
Das Wetter am heutigen Dienstag wird im Laufe des Nachmittags immer besch…eidener. Eigentlich eine gute Gelegenheit am Abend ins Theater zu gehen. An sich lebt das Lastkrafttheater von ihren Vorführungen auf einem LKW, aber heute wird es wohl besser sein, wenn wir ins Innere wechseln. Der Inhalt des Stücks ist jedenfalls auf der LKW- oder der Freizeitzentrumsbühne derselbe:
Arthur und Pitzl, zwei Provinzschauspieler eines kleinen Stadttheaters sind deprimiert, denn „bei Hochdruck herrscht in der Abendkasse Tiefdruck“. Arthur ist verliebt in Emma, die im Auftrag ihres Vormundes Finster aufgezogen wird. Doch es gibt Probleme, Arthur fehlt es an Vermögen und Reputation, Finster ist gegen diese Verbindung, deswegen möchte Arthur mit seiner Angebeteten fliehen. Finster ist mit seiner Mündel Emma inzwischen in eine andere Stadt in den Gasthof der Wirtin Sauerfass abgereist, Arthur und Pitzl reisen hinterher. Dort ist die Wirtstochter verliebt in den Kellner Georg, ihre Mutter die Wirtin hat aber andere Heiratspläne für Sie und möchte sie mit Ignaz, einem reichen Kapitalistensohn, verheiraten. So stürzen sich unsere beiden Bühnenhelden Hals über Kopf in aberwitzige, turbulente Abenteuer, die ihnen höchste Schauspielkunst und geniale Improvisation abverlangen …
Es spielen für Sie: DAVID CZIFER, MAX MAYERHOFER, ANNE-SOPHIE DELMAS, ANAÏS MARIE GOLDER, PATRICK KAIBLINGER und MONIKA SCHMATZBERGER
Alle Wiener Neudorfer Haushalte bekommen in diesen Tagen das neue INFOrmationsblatt, Ausgabe Juni 2026, persönlich zugestellt.
Einiges hängt noch an der Genehmigung des Nachtragsvoranschlages, der am 29. Juni beschlossen werden soll. Aber ich hoffe doch auf eine zumindest mehrheitliche Zustimmung. Es war nicht leicht, aber es ist mir – auch in Abstimmung mit dem zuständigen Referenten GfGR Djekic (SPÖ) – gelungen zusätzliche € 130.000,- für die Sanierung zurückgegebener Gemeindewohnungen aufzustellen. Ich gehe davon aus, dass wir mit diesen Mitteln zusätzliche vier (vielleicht sogar fünf) Wohnungen noch heuer wieder in einen Zustand bringen werden, damit wir weitervermieten können.
Im Blattinneren wird über den Fortschritt der Wichtelhaus-Sanierung, über neue Trinkbrunnen und die Weiterführung unserer Spielplatzoffensive berichtet. Wir können auch unsere überdurchschnittlich hohe Unterstützung der Jungfamilien (über € 8.000,- pro Kindergarten- oder Hortkind pro Jahr) durch geringstmögliche Gebühren nachhaltig zusagen. Auch die Krabbelstuben-, Ganztagesschule- und Musikgebühren werden weiterhin in 4-stelligen Bereich gestützt.
Ein besonderer Hinweis gilt unserem kommenden Familienfest am Sonntag, den 14. Juni von 13:00 bis 17:00 Uhr im Park Reisenbauer-Ring.
Das derzeitige Wetter von einerseits viel Sonne und andererseits doch dazwischen Regen lässt vieles wachsen. Auch Pflanzen, die entlang von Zäunen gesetzt wurden, wuchern teilweise weit in den Gehsteigbereich hinein. Das mag ein schöner Anblick sein, ist aber auch mitunter gefährlich. Denn es führt stellenweise dazu, dass ältere Menschen mit Rollatoren, Personen mit Kinderwägen, aber auch einzelne Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen müssen.
Immer wieder werden wir gebeten, Abhilfe zu schaffen, aber die Gemeinde ist nicht berechtigt diesbezügliche Rückschnitte vorzunehmen und wir verfügen auch nicht über derartige Personalressourcen. Das Freihalten der unmittelbar vor den Liegenschaften befindlichen Gehwege liegt im alleinigen Aufgabenbereich der jeweiligen Hausbesitzer, Mieter bzw. Hausverwaltungen – nicht nur im Winter, auch während der anderen Jahreszeiten.
Deshalb mein heutiger Appell an die Betroffenen, sich die Situation vor den Grundstücken anzusehen – und Rückschnitte vorzunehmen. Wie das obige Beispielbild zeigt: Es ist ja – zugegeben – schön, aber ……
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