Wiener Neudorf wieder als Vorbildgemeinde

Es freut einen als Bürgermeister schon sehr – und es macht einen auch einigermaßen stolz – wenn man seitens des ORF angerufen wird und dabei angekündigt wird, dass ein Beitrag als Vorbildgemeinde gesendet werden soll.

Es ging darum, wie sich Gemeinden auf die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels einstellen und vorbereiten. Dem ORF wurde herangetragen, dass Wiener Neudorf diesbezüglich in Niederösterreich als Best-Pracitice-Gemeinde gilt.

Wir arbeiten seit Jahren konsequent an Entsiegelungsmaßnahmen. Das dafür beste Beispiel ist natürlich der Lindheimplatz. Aber auch die Verschmälerung der Straßenasphaltteile und die Neuerrichtung von Straßenbegleitgrüngebieten gelten als Vorzeigemaßnahmen im gesamten Landesgebiet. Genauso wie das mittlerweile flächendeckende Netz an Trinkbrunnen (siehe aktuelles Gemeindeblatt). Für das kommende Jahr wollen wir ausreichend Kühlzonen anbieten. Wir haben es schwerer als andere Gemeinden, weil Wiener Neudorf die waldärmste Gemeinde Österreichs (nur 0,6 % des Gemeindegebietes) ist und wir dementsprechend nur über wenige natürliche Schattenbereiche verfügen. Deshalb pflanzen wir auch jährlich an die Hundert neue Bäume woimmer es möglich ist, auch wenn uns bewusst ist, dass aufgrund der enormen Hitze und Wasserknappheit nicht alle durchkommen werden.

Wir haben regional und überregional viele Probleme zu bewältigen, aber die Auswirkungen des Klimawandels werden die allergrößte und wichtigste politische Herausforderung für die Zukunft unserer Spezies sein. Um unseren Planeten mache ich mir weniger Sorgen, denn der wird uns einfach zeitgerecht eines Tages abwerfen, wenn wir uns weiterhin so blöd wie derzeit verhalten. Das Klimawandel-Thema wird leider viel zu oft in den Hintergrund gerückt, weil sowohl politische Bewegungen als auch viel zu viele Menschen nach wie vor die Tatsachen leugnen oder verniedlichen und lieber anderes in das Blickfeld rücken. Leider ist da auch vieles dabei, das die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels noch weiter verschärft. Wir leben im Zeitalter der Sorglosigkeit, des Egoismus und der Rücksichtslosigkeit. Wenn wir nicht sehr schnell umdenken, dann wird uns das unweigerlich zum Verhängnis.

Siehe ORF-Beitrag: https://noe.orf.at/stories/3365197

Hawi d’Ehre am Sonntag

“Hawi d´Ehre” ist der Podcast für Jedermann und jede Frau, der oder die gerne über das Leben nachdenkt und -hört und den es seit über 6 Jahren wöchentlich zu hören gibt.
Hawi D´Ehre live auf der Bühne ist quasi der Livecast zum Podcast. Ein spontaner und einzigartiger Abend, der alles erlaubt, zulässt und einfängt, was in den drei unterschiedlichen Köpfen vorgeht. Um all denen etwas über das Leben der drei „Podagonisten“ zu berichten, die sie gerne besser kennenlernen würden und werden.

Erleben Sie am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr bei – wie wir heute schon wissen – bestem Wetter im Rathauspark von Wiener Neudorf Gabi Hiller, Paul Pizzera und Philipp Hansa live. Es gibt noch Restkarten, die Sie bei der Abendkassa erwerben können.

Trinkbrunnenoffensive Wiener Neudorf

Wiener Neudorf verfügt auf Basis seiner Einwohnerzahl über eine der höchsten Trinkbrunnendichten des gesamten Bundesgebietes. 23 (demnächst 25) Trinkbrunnenstandorte gibt es bei uns. Gerade in den heißen Sommerwochen sind diese Brunnen ein ganz wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge beim täglichen Spazier- oder Einkaufsgang – oder am Weg ins Büro. Unser Trinkwasser zählt zu den besten in Österreich und bietet jederzeit eine sichere und erfrischende Möglichkeit,um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Heute bin ich am Reisenbauer-Ring

Heute findet meine allwöchentliche Sprechstunde am Reisenbauer-Ring (Spielplatz Rückseite BILLA) statt. Wenn Sie in der Gegend wohnen (oder zufällig in der Nähe sind9 und ein Anliegen, einen Wunsch oder eine Idee haben, dann schauen Sie gerne vorbei.

Brücke unter Auflagen wieder freigegeben

Bekanntlich musste die Fußgängerbrücke über den Mödlingbach zwischen dem Restaurant „Monaco“ und dem Platz vor dem Alten Rathaus aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Nunmehr haben wir Untersuchungen und Probebelastungen durchgeführt und unser Statiker hat die Brücke freigegeben, allerdings unter Auflagen:

Es dürfen nur maximal 2 Personen gleichzeitig die Brücke betreten, sprich belasten und die Brücke wird in etwa einem halben Jahr wieder gründlich kontrolliert. Gleichzeitig ist auch der Gehweg unter der B17 entlang des Mödlingbaches wieder für Fußgänger benützbar. Die Beschränkung auf 2 Personen ist auf das Gewicht von Erwachsenen ausgelegt. Natürlich kann auch ein Elternteil mit 2 oder drei Kindern die Brücke betreten.

In jedem Fall wird nächstes oder spätestens übernächstes Jahr die Brücke ersetzt werden müssen. Dauerhaft sanierbar ist sie leider nicht mehr.

Online-Voting: Wiener Neudorf braucht Ihre Unterstützung!

Die Gemeinde Wiener Neudorf wurde wieder von einer unabhängigen Fach-Jury – diesmal in zwei Kategorien – für den VCÖ-Mobilitätspreis vorgeschlagen. Nun geht es um das Online-Publikumsvoting, wofür ich Ihre/Deine Unterstützung brauche. Deshalb ersuche ich Sie/Dich um Abstimmung für unsere Projekte: 

Online-Voting VCÖ-Mobilitätspreis Österreich – Mobilität mit Zukunft 

Und so geht’s: Die obige Webseite anklicken und die Kategorien auswählen:

Kategorie „Mobilitätsmanagement“ und: Kategorie „Kindgerechtes Verkehrssystem“

In der Kategorie „Mobilitätsmanagement“ lautet unser Projekt: Gemeinsam unterwegs: Wie Kooperation die Aktive Mobilität zum Standortvorteil macht

In der Kategorie “ Kindgerechtes Verkehrssystem “ lautet unser Projekt: Mobilität lernen fürs Leben – Kinder als Mobilitätsbotschafter

Ich freue mich sehr, dass eine unabhängige Jury Wiener Neudorf immer wieder attestiert im Bereich der Mobilität vorbildhaft und zukunftsorientiert zu arbeiten. Wir kommen mit unseren eingereichten Projekten immer wieder in die engere Wahl für den VCO-Mobilitätspreis. Ich bedanke mich an dieser Stelle besonders bei dem für Mobilität zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat, Vize-Bgm. DI Norman Pigisch, und dem Fachabteilungs-Leiter Ing. Fritz Hudribusch und seinem Bau-, Verkehrs- und Umweltamtsteam.